Erste Nachtfahrt

Um 18 Uhr am Dienstag starten wir mit dem Forschungsschiff Otzum im Nassauhafen zur ersten Nachtschicht auf See. Während der Nacht wird unser sechsköpfiges Team in dreistündigen Intervallen Proben nehmen und somit die Arbeiten des Teams auf der Senckenberg fortführen. Nach etwa einer Stunde Fahrt treffen wir auf die Senckenberg und beginnen damit, die Messgeräte zu verladen.

Aufbruch zur ersten Nachtschicht auf See mit dem Forschungsschiff Otzum.
Verladen der Messgeräte auf das Forschungsschiff Otzum.

Vom Schlauchboot aus wird der Katamaran für die Nacht vorbereitet, auch die Forschungsboje befindet sich bereits wieder im Wasser. Das Schlauchboot wird uns in der Nacht begleiten und nach Ende einer jeden Probennahme die vollen Behälter zur Senckenberg bringen, wo bereits die Wissenschaftler in den Laboren auf deren Verarbeitung warten. Auch für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

Vorbereitung des Forschungskatamaran.

Von Bord der Otzum aus beobachten wir den Sonnenuntergang und folgen der driftenden Boje mit dem Katamaran per Fernsteuerung aufs Meer hinaus. Langsam entfernen wir uns von unseren Kollegen auf der Senckenberg, die während der Nacht vor Anker gehen wird. Um unsere Arbeiten bei Nacht zu vereinfachen, werden Katamaran und Boje von Bord der Otzum aus beleuchtet.

Sonnenuntergang auf See.

Katamaran und Forschungsboje bei Nacht.

Nach der erfolgreichen Nacht treffen wir gegen 6 Uhr Morgengrauen wieder auf die Senckenberg. Die Wissenschaftler an Bord haben während der Nacht ihre Arbeiten an den bisher gesammelten Proben beendet. An Bord der Otzum bringen wir die Proben nun zurück an Land, wo bereits weitere Wissenschaftler im ICBM auf deren Ankunft warten.

Treffen mit der Senckenberg im Morgengrauen am Mittwoch.
Bis zum Morgen gesammelte Proben des ersten Nachtzyklus.
Ankunft der ersten Proben an Land im ICBM.

Nun können die Laborarbeiten an Land beginnen. Die Senckenberg wird bis zum Ende des ersten Zyklus auf See verbleiben und die Probennahme bis 14 Uhr am Mittwoch weiter fortführen.

(verfasst von Katharina Melkonian-Ezekian)