Alle Beiträge von Mareen Möller

Tag 3 und 4: Schnorcheln um Bunaken

Tag 3, Donnerstag der 28.03.2019

Am dritten Tag der Exkursion ging es um 8 Uhr mit dem Boot raus zu den zwei Schnorchelplätzen Mandolin und Reynolds (Abbildung 1).

Abbildung 1: Übersichtskarte der Schnorche- Spots

In den ersten drei Tagen unter Wasser befassen wir uns mit allen Organismengruppen – den Algen, Invertebraten, Korallen und Fischen – um einen Überblick zu bekommen. Dazu ordnen wir uns in Zweierteams abwechselnd einem der vier Tutoren zu, die jeweils ihren Fokus auf eine dieser Gruppen legen.

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09.03.2018 Letzter Tag der Exkursion

Am Vormittag fuhren wir mit dem Boot zu zwei verschieden neuen Standorten um die generelle Biodiversität zu untersuchen. Der erste Ort am Festland stach durch beeindruckende Korallengärten mit riesige Acropora-Platten, die einen Durchmesser von bis zu vier Metern errichten, gegenüber den bisherigen Orten heraus. Am zweiten Ort bei der Insel Bangka begeisterte uns ein ca. 30m2 großes Anemonen-Feld mit mehr als 80 Anemonenfischen.

Acropora Tischkoralle (Foto: Mareen Möller)

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08.03.2018 Projektarbeit und Mangroven

Am heutigen Vormittag wurden in Kleingruppen verschiedene individuelle Projekte bearbeitet. Beispielsweise wurden Interaktionen zwischen Schwämmen und Fischen observiert, um zu dokumentieren ob das durch die Schwämme produzierte partikuläre organische Material nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle für Invertebraten, sondern auch für bestimmte Fische darstellt. Dazu wurden Videos du Fotos aufgenommen, sowie Fraß-Interaktionen quantifiziert.

Der Doktorfisch (Acanthurus pyroferus) frisst das partikuläre organische Material von der Oberfläche eines Schwammes.

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07.03.2018 Transekte und Projektarbeit

Heute früh war das Wetter gut und wir konnten direkt nach dem Frühstück mit der Arbeit an den Transekten fortfahren. Ein Teil der Gruppen war noch bis zum späten Nachmittag mit der Bestimmung der Organismen auf den Transekten beschäftigt, ein anderer Teil konnte bereits mit der Projektarbeit beginnen. Über die verbleibenden Tage wird in kleinen Teams an individuellen Projekten gearbeitet. Dazu wird zum einen die extreme Plastikverschmutzung am Strand und im Wasser dokumentiert, es werden verschiedene Verhaltensmuster von Fischen beobachtet, Korallen und Schwamminteraktionen studiert und nach Schwämmen mit symbiontischen Mikroalgen gesucht.

David Graf

Sepia auf einer Weichkoralle.

06.03.2018 Korallen Bestimmen

Wie sehr man in Indonesien – besonders zur Regenzeit – dem Wetter ausgesetzt ist, durften wir heute am eigenen Leib erfahren. Für die Transekte, die wir an diesem Morgen auslegen und erfassen sollten, waren wir darauf angewiesen, den vermeintlich aufkommenden Sturm vorüberziehen zu lassen. So hörten wir nach dem Frühstück einen weiteren Vortrag über im Indo-Pazifik vorkommende Fischarten und hatten danach Zeit bis zum Mittagessen uns mit den für unser jeweiliges Transekt (für das wir gestern in Gruppen eingeteilt worden waren) relevanten Korallen-, Fisch- und Invertebratenarten vertraut zu machen. Zwischenzeitlich kamen so vehemente Regenschauer herunter, dass wir ganz froh waren, zu dieser Zeit nicht im Wasser zu sein.

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03.03.2018 Korallenbestimmung

Nach einer, wieder einmal, regnerischen Nacht wurde heute Morgen bei tropischer Luftfeuchtigkeit gefrühstückt. Bereits dabei stellte sich heraus, dass die Erkältungswelle stark zugeschlagen hatte. Zu den beiden darauf folgenden Schnorchelgängen konnten lediglich fünf der Teilnehmer aufbrechen. Der Großteil der Teilnehmer hütete hingegen diesen Vormittag über das Bett. Für die aktiven Teilnehmer begann nach dem Frühstück der sportliche Teil des Tages

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01.03.2018 Ausflug in die Mangroven

In unserer Schnorchelausrüstung brachen wir am Morgen Richtung Westen der Bucht auf. Hier begegnete uns ein aus dem Watt vertrauter schwefeliger Geruch. Das vor den Mangroven gelagerte, sauerstoffarme Sediment war durchzogen von unzähligen Pneumatophoren, ein aus dem Sand ragendes Wurzelsystem, das die Mangrove ausbildet um seine Sauerstoffzufuhr zu gewährleisten. Mangroven bieten durch ihr Wurzelgeflecht insbesondere den Juvenilen Schutz vor Fraßfeinden und funktionieren somit als „Kinderstube“ der vorgelagerten Rifffauna.

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