{"id":1219,"date":"2018-03-04T13:52:29","date_gmt":"2018-03-04T11:52:29","guid":{"rendered":"http:\/\/icbm-auf-see.uni-oldenburg.de\/?p=1219"},"modified":"2018-03-05T09:47:45","modified_gmt":"2018-03-05T07:47:45","slug":"02-03-2018-wissenschaftliches-schnorcheln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/icbm-auf-see.uni-oldenburg.de\/en\/02-03-2018-wissenschaftliches-schnorcheln\/","title":{"rendered":"02.03.2018 Wissenschaftliches Schnorcheln"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer regnerischen und schw\u00fclen Nacht erwachten wir bei einer angenehm k\u00fchlen Brise aus Nordwest, bei Sonnenschein und wenigen Wolken. So genossen wir den Morgen bei Kaffee, Pfannkuchen und Omelette. So kann ein guter Tag losgehen!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Unser Tagesziel war nun die Erkundung der Riffe auf der Westseite der Insel. Die \u00dcberfahrt mit dem Boot ging schnell und komplikationslos, so starteten wir am ersten Tauchplatz \u201cTengah 1\u201d mit der Messung der senkrechten Sichtweite mit der Secchi-Scheibe. Leider ging diese dabei verloren, da das Seil aufgrund der Str\u00f6mung, eines abrupten Bootsman\u00f6vers und einer Welle riss.<\/p>\n<p>So ging das Tagesprogramm weiter und wir gingen mit unserer Schnorchelausr\u00fcstung und Ma\u00dfb\u00e4ndern ins Wasser, um die Biodiversit\u00e4t der Westseite anhand von 30m-Transekten quantitativ zu bestimmen.<\/p>\n<p>Hierbei wurde von jedem Buddyteam entweder die Biodiversit\u00e4t von Fischen, Korallen oder Invertebraten bestimmt. So wurden nun alle Arten (bzw. Gro\u00dfgruppen aufgrund der unglaublichen Diversit\u00e4t), jeweils 1 m links und rechts des Ma\u00dfbandes, erfasst.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend genossen wir die subjektive Biodiversit\u00e4t und schnorchelten entlang der Riffkante. Dabei erhielten wir die Unterst\u00fctzung des indonesischen Tauchguides Jobel, der mit seinen geschulten Augen und dem Wissen eines Mannes, dessen Badewanne das Riff vor der Haust\u00fcre ist, noch mehr Biodiversit\u00e4t vor die Maske brachte. So bekamen wir winzige Schnecken und Krebse gezeigt, die wir wohl &#8211; wenn \u00fcberhaupt &#8211; nur unter einem Binokular und mit viel Gl\u00fcck gefunden h\u00e4tten!<\/p>\n<p>Nach etwa 1,5 Stunden wurden wir wieder vom Boot eingesammelt und machten eine kurze Pause, um etwas zu Trinken, eine Banane zu essen und einfach zu relaxen.<\/p>\n<p>Raymond\u2018s war dann unser zweiter Schnorchelspot, ein sehr sch\u00f6nes Korallenriff mit etwa 3-5 m flachem Riffdach, mit angrenzendem steil abfallenden Drop Off auf etwa 60 m, \u00e4hnlich zu unserem ersten Schnorchelspot.<\/p>\n<p>Auch an diesem Tauchplatz wurden wieder Transekte ausgelegt und die Biodiversit\u00e4t erfasst.<\/p>\n<p>Nach weiteren 1,5 h mussten wir wieder ins Boot, um noch rechtzeitig zum Mittagessen im Resort zu sein.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Mittagspause schlug das Wetter leider um und es regnete teils sehr stark. Wie man sich eben einen Regenguss in den Tropen vorstellt. Doch da wir sowieso noch einige Arten unserer Organismen aus den Transekten anhand von Fachliteratur verifizieren mussten, tat der Regen der Stimmung keinen Abbruch.<\/p>\n<p>Nach dieser Bestimmungssession wurde unsere Vortragsreihe zu \u201cDangerous Marine Animals\u201d von Peter Schupp weitergef\u00fchrt. Anschlie\u00dfend gab es dann Abendessen und zum Nachtisch noch ein weiterer sehr lehrreicher Vortrag zur Korallenbestimmung von Mareen M\u00f6ller.<\/p>\n<p>Stephan Durst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer regnerischen und schw\u00fclen Nacht erwachten wir bei einer angenehm k\u00fchlen Brise aus Nordwest, bei Sonnenschein und wenigen Wolken. 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