Veröffentlicht am 5. März 2018 von Thomas Badewien
FS Heincke – HE503 (21. 2. – 3. 3. 2018)
HE503 Eisschichten am Bug des Schiffs Foto: J. Meyerjürgens
Deutschland wird von einer Kältewelle überrollt und auch wir werden davon nicht verschont. Sind die Temperaturen zwar nicht ganz so niedrig wie auf dem Festland, macht uns dafür der eisige Ostwind ziemlich zu schaffen!
HE503 Eisschichten am Bug des Schiffs Foto: J. Meyerjürgens
Veröffentlicht am 2. März 2018 von Thomas Badewien
FS Heincke – HE503 (21. 2. – 3. 3. 2018)
HE503, BOP, Foto: Daniela Meier
Forschungsschiff trifft Forschungsschiff! Ok, unser ICBM-Forschungsboot Otzum ist zugegebenermaßen ganz schön klein im Vergleich zur Heincke, aber dafür bestens geeignet für den Einsatz im Wattenmeer, denn sie hat nur einen Tiefgang von rund 70 cm! Perfekt also für kleinere Kampagnen - dort wo die großen Forschungsschiffe nicht mehr hinkommen. Außerdem ist die Otzum genau richtig, um an einem Montagmorgen einen Teil der Wissenschaftscrew von Bord zu holen und gegen neue, motivierte WissenschaftlerInnen einzutauschen.
Veröffentlicht am 1. März 2018 von Thomas Badewien
FS Heincke – HE503 (21. 2. – 3. 3. 2018)
HE503 Foto: Daniela Meier - Ausbringen von GPS- und Holzdrifer
Erst die Ruhe, dann der Sturm! Mittlerweile haben wir uns alle eingearbeitet und die Stationsarbeiten wurden zur Routine. (Fast) Jeder Handgriff sitzt, wären da nicht die fiesen Wellen, die das Filtrieren von Wasser oder das Balancieren von Küvetten zu einer Wissenschaft für sich machen.
Das kalte Wetter und der wellige Seegang hielten uns aber nicht davon ab, uns am frühen Samstagmorgen an Deck zu versammeln, um das Ausbringen von 812 Driftern im Borkumer Riff gespannt mit zu verfolgen. Aber was sind Drifter überhaupt und warum werden diese einfach so über Bord gekippt, obwohl man doch Müll im Meer vermeiden will?
Veröffentlicht am 26. Februar 2018 von Thomas Badewien
FS Heincke – HE503 (21. 2. – 3. 3. 2018)
Foto: T. Badewien
Plastik und Licht - wie passt das denn zusammen? Eigentlich überhaupt nicht. Doch an Bord der FS Heincke (Reise HE503) haben sich zwölf WissenschaftlerInnen aus zwei verschiedenen Projekten zusammengefunden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: das Team Macroplastics, das sich mit Plastikmüll im Meer beschäftigt, und das Team Coastal Ocean Darkening (COD), das untersucht, wie sich die Lichtverhältnisse unter Wasser im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert haben. Zusammen wollen wir entlang verschiedener Transekte längs der Küste und in Richtung offene Nordsee Messungen durchführen, um wertvolle Daten aus verschiedenen Wasserkörpern zu sammeln. Diese Daten sind wichtig für die Bestandsaufnahme, die Modellierung und zukünftige Prognosen des jeweiligen Projekts.
Veröffentlicht am 31. Juli 2017 von Hanne Banko-Kubis
Abschied von Norwegen
Nun ist unsere Ausfahrt mit der Heincke schon wieder vorbei… Die letzten drei Wochen ist uns das Schiff und die Arbeit an Deck zur Gewohnheit geworden und es ist ein bisschen traurig, jetzt wieder ins Büro zu fahren. Aber wir sind mit einem sehr guten Gefühl von Bord gegangen und freuen uns schon auf die Auswertung der Ergebnisse! Die geplanten Daten wurden gesammelt und wir haben an allen Stationen unsere Forschungsgeräte zu Wasser lassen können (und natürlich auch wieder zurück an Bord). Auch der Inkubationsversuch an Deck ist gut weitergelaufen und die Algen sind in der norwegischen Sonne ordentlich gewachsen.
Veröffentlicht am 20. Juli 2017 von Hanne Banko-Kubis
Nun haben wir die freie Sicht schon wieder hinter uns gelassen und machen heute eine Station nah an der Küste Norwegens. Gestern Abend haben wir die geplante Station nahe der Insel Runde erreicht und sind mal wieder beeindruckt von Norwegens schöner Landschaft!
Veröffentlicht am 19. Juli 2017 von Hanne Banko-Kubis
Die Heincke mit Boje und Katamaran - hier noch mit schönstem Fjord-Panorama.........heute wieder mit Weitsicht auf die See
Nachdem wir länger als geplant im Sognefjord geblieben sind, haben wir ihn nun tatsächlich verlassen und uns wieder hinaus auf den Atlantik gewagt. Hier wurden wir gestern auch von ordentlichen Wellen begrüßt, heute ist es zum Glück ruhiger und wir setzen die Stationsarbeit fort. Katamaran, Boje und Schlauchboot sind auf dem Wasser, bald erreicht uns die zweite Runde HSV- und Katamaran-Proben, welche vom Schlauchboot genommen und dann an Bord gebracht werden. Sobald diese eingetroffen sind, geht es mit der Laborarbeit los:
Veröffentlicht am 17. Juli 2017 von Oliver Ferdinand
Aufkommendes schlechtes Wetter – damit mussten wir rechnen. Und somit war auch recht schnell klar, dass Planänderungen anstehen. Etwa, dass der Sognefjord einen hervorragenden Schutz bieten kann vor zu hohem Wellengang, der das Aussetzen von Katamaran und CO2-Boje unmöglich macht. Draußen auf See sollen es 3 Meter sein, hier „drinnen“ gerade mal 1-2 Meter. Die machen die Schlauchboot Begleittour eher spannender denn unmöglich. Also kehren wir wieder in den inneren Fjord zurück und beproben weitere Stationen zum Vergleich.
Veröffentlicht am 14. Juli 2017 von Maren Striebel
Seit gestern laufen insgesamt zwei Inkubationsversuche. Dafür wurden bisher 200 Flaschen mit je 200ml Wasser gefüllt. Das Wasser stammt aus dem Oberflächenfilm oder aus der Tiefe und enthält die jeweils natürliche Algengemeinschaften. Um den Effekt der Lichtintensität (die in den entsprechenden Tiefen verfügbar ist) auf das Algenwachstum zu untersuchen inkubieren wir die Flaschen bei unterschiedlichen Lichtintensitäten. Dafür decken wir die Flaschen mit neutralgrau-Filtern ab und stellen damit das Licht ein, das sie im Oberflächenfilm bzw. in der Tiefe haben. Außerdem wird untersucht ob und wie die Algengemeinschaften auf die Zugabe verschiedener Nährstoffe reagieren. Diese Versuche werden uns bis zum Ende der Fahrt begleiten, die Flaschen werden täglich gemessen und Licht und Temperatur kontrolliert. Der erste Inkubationsversuch wurde mit Wasser und Algengemeinschaften auf offener See angesetzt, der zweite nun im Fjord. Hier ist das Wasser klar und unglaublich ruhig – zumindest heute, bei bestem Wetter!
Veröffentlicht am 13. Juli 2017 von Voyage GreenHABII
Wenn man knapp vier Wochen auf dem Forschungsschiff keinen Landkontakt hat– besonders in so speziellen Gebieten wie der Arktis – ist es besonders wichtig, dass Crew und Wissenschaftler sich selbst zu helfen wissen, wenn es drauf ankommt. Was dabei oft untergeht, ist die Arbeit, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. So eine wichtige Aufgabe hat zum Beispiel die Unter-Deck-Crew, die für die Technik hinter allem verantwortlich ist. Hier wird dem Schiff und allen wichtigen Systemen in sieben elektronischen und mechanischen Werkstätten Leben eingehaucht.