Heute früh war das Wetter gut und wir konnten direkt nach dem Frühstück mit der Arbeit an den Transekten fortfahren. Ein Teil der Gruppen war noch bis zum späten Nachmittag…
Wie sehr man in Indonesien – besonders zur Regenzeit – dem Wetter ausgesetzt ist, durften wir heute am eigenen Leib erfahren. Für die Transekte, die wir an diesem Morgen auslegen und erfassen sollten, waren wir darauf angewiesen, den vermeintlich aufkommenden Sturm vorüberziehen zu lassen. So hörten wir nach dem Frühstück einen weiteren Vortrag über im Indo-Pazifik vorkommende Fischarten und hatten danach Zeit bis zum Mittagessen uns mit den für unser jeweiliges Transekt (für das wir gestern in Gruppen eingeteilt worden waren) relevanten Korallen-, Fisch- und Invertebratenarten vertraut zu machen. Zwischenzeitlich kamen so vehemente Regenschauer herunter, dass wir ganz froh waren, zu dieser Zeit nicht im Wasser zu sein.
Am Morgen des 05.03. machten wir uns nach dem gemeinsamen Frühstück zum Aufbruch zur Insel Bangka bereit.
Zuerst brachte uns eines der grün-gelben Holzboote von Bunaken aus zurück ans Festland nach Manado. Dort trafen wir auf zwei indonesische Studentinnen, Tabita und Letha, die von nun an auch an der Exkursion teilnehmen.
FS Heincke – HE503 (21. 2. – 3. 3. 2018)

Deutschland wird von einer Kältewelle überrollt und auch wir werden davon nicht verschont. Sind die Temperaturen zwar nicht ganz so niedrig wie auf dem Festland, macht uns dafür der eisige Ostwind ziemlich zu schaffen!

Nach einer, wieder einmal, regnerischen Nacht wurde heute Morgen bei tropischer Luftfeuchtigkeit gefrühstückt. Bereits dabei stellte sich heraus, dass die Erkältungswelle stark zugeschlagen hatte. Zu den beiden darauf folgenden Schnorchelgängen konnten lediglich fünf der Teilnehmer aufbrechen. Der Großteil der Teilnehmer hütete hingegen diesen Vormittag über das Bett. Für die aktiven Teilnehmer begann nach dem Frühstück der sportliche Teil des Tages
Nach einer regnerischen und schwülen Nacht erwachten wir bei einer angenehm kühlen Brise aus Nordwest, bei Sonnenschein und wenigen Wolken. So genossen wir den Morgen bei Kaffee, Pfannkuchen und Omelette. So kann ein guter Tag losgehen!
In unserer Schnorchelausrüstung brachen wir am Morgen Richtung Westen der Bucht auf. Hier begegnete uns ein aus dem Watt vertrauter schwefeliger Geruch. Das vor den Mangroven gelagerte, sauerstoffarme Sediment war durchzogen von unzähligen Pneumatophoren, ein aus dem Sand ragendes Wurzelsystem, das die Mangrove ausbildet um seine Sauerstoffzufuhr zu gewährleisten. Mangroven bieten durch ihr Wurzelgeflecht insbesondere den Juvenilen Schutz vor Fraßfeinden und funktionieren somit als „Kinderstube“ der vorgelagerten Rifffauna.
Am Morgen standen zwei Bootsschnorchelgänge auf dem Programm. Am ersten Tauchplatz, Timur, fielen gleich zu Beginn die Sarcophyton- Weichkorallen auf, die eine Geweihähnliche Wuchsform hatte. Einige dieser Korallen hatten ausgefahrene, einige eingezogene Polypen. Auf dem Riffdach waren neben der ansonsten ähnlichen Vielfalt von Hart-, Weich-Korallen und Fischen eine große Anzahl von Chromodoris, einer sehr bunten Nacktschnecken-Gattung und anderer Invertebraten.
Das Wetter war mild, mit leichtem Wind, der zu der hohen Luftfeuchtigkeit eine angenehme Abwechslung bildete. Um 08:30 Uhr ging es mit dem Boot hinaus in den Bunaken Nationalpark. Heute…
Die Insel Bunaken gehört zum Bunaken Manado Tua Marina Park. Ein Meeresschutzgebiet und zugleich Paradies für Taucher und Schnorchler. Vor allem Bunaken ist bekannt für seine sensationellen Tauchgründe, aber auch den Tonnen an Müll, die an die Strände angespült werden. Dieser stammt aus der 400.000 Einwohner Stadt Manado, im Norden Sulawesis.