MILAN startet am 27. März…

Internationale Meeres- und Klimaforscher kommen am 27. März zu einem bisher einzigartigen Experiment am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg zusammen. Zwei Wochen lang wird das interdisziplinäre Expertenteam vom Wilhelmshavener ICBM Standort aus auf dem Jadebusen die hauchdünne Oberflächenschicht des Meeres auch in der Nacht untersuchen. Sie beeinflusst den Gasaustausch zwischen Atmosphäre und Ozean und wirkt sich auch auf das Klimageschehen aus.

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Den Schwämmen auf der Spur…

Hallo liebe Freunde der SONNE!

Der heutige Blog-Beitrag befasst sich mit der Arbeit von Prof. Dr. Gert Wörheide.
Der folgende Bericht wurde von Prof. Dr. Gert Wörheide verfasst, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sowie Schwamm-Spezialist hier an Bord der SONNE.

Prof. Dr. Gert Wörheide bei der Probenentnahme im Nasslabor der SONNE.

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Tierische Freunde der SONNE

Hallo liebe Freunde der SONNE!

Es wird mal wieder Zeit, hier kommt nun ein weiteres Update über die Expedition SO254.

Ein Großteil der Forschungsfahrt ist geschafft – mittlerweile befinden wir uns wieder in nördlicheren Gewässern nahe der Ostküste von Neuseeland. Die Fahrt in Richtung 60°S an den Nordrand des Südpolarmeeres war begleitet von schlechtem Wetter und starkem Seegang, wir mussten sogar die Schutzklappen der Bullaugen unserer Kabinen und Labore verschließen. Wellen von bis zu über fünf Metern Höhe waren nicht unüblich und so wurde entschieden, nach zwei CTD-Stationen bei 50° und 52°S die Fahrt in Richtung Süden abzubrechen und nach Norden umzukehren.

Ein junger Wanderalbatros besucht die SONNE. Diese Art brütet auf subantarktischen Inseln und erreicht eine Flügelspannweite von über drei Metern (Foto von Klaus Peter Conrad)

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Faszination Meeresboden

Ahoi, liebe Freunde der SONNE!

Ein weiterer Tag, ein weiterer Blog-Eintrag!
Der nun folgende Bericht wurde von Marion Pohlner und Julius Degenhardt verfasst, zwei Meereswissenschaftler von der Forschungsgruppe Paläomikrobiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Heribert Cypionka des ICBM Oldenburg.

Marion und Julius beim Herablassen des MUC (Multicorer)

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Über Mikrobiome, Public-Tiefsee Viewing und Frühstück…

Hallo liebe Freunde der SONNE!

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen Blog-Beitrag und die nun folgenden Zeilen geben Euch einen Einblick in die tägliche Arbeit von Kathrin Busch.

Doch vorerst: Kathrin ist eine Doktorandin vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und arbeitet dort in der Forschungseinheit Marine Mikrobiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Hentschel Humeida. Hier an Bord der SONNE ist die Meeresbiologin bzw. Tiefsee-Ökologin Teil des Schwamm-Teams unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Schupp.

Kathrin Busch bei der Entnahme der Niskin Bottles (Wasserproben) vom ROV Kiel6000.

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1.500 Meilen über dem Meer…

Hallo liebe Freunde der SONNE!

Es ist mal wieder soweit, ein neuer Blog-Beitrag berichtet von der Expedition SO254.

Mittlerweile haben wir Station 11 von 22 erfolgreich passiert und befinden uns auf der Position 41° 6,930‘ Süd und 179° 50,104 West. Seit dem Beginn der Forschungsfahrt in Auckland am 28.01.2017 haben wir bereits über 1.500 Seemeilen zurückgelegt und somit fast 2.800 km! Diese Strecke entspricht nahezu dem dreimaligen Abfahren der gesamten Bundesautobahn 7 vom obersten Norden bis in den untersten Süden Deutschlands.

Die SONNE dampft auf ruhiger See den subantarktischen Gewässern entgegen – und hat bereits über 1.500 Seemeilen hinter sich!

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Kia ora, liebe Freunde der SONNE!

Das FS SONNE im Hafen von Auckland

Meinen Kollegen und mir steht nun ein Abenteuer bevor. Am 28.01.2017 um 17:00 Uhr neuseeländischer Zeit war es soweit – Unsere Forschungsreise SO254 „PoriBacNewZ“ von Auckland (28.01.2017) in den subtropischen bis subantarktischen Pazifik und Rückkehr nach Auckland (27.02.2017) begann! Eigentlich war der Beginn bereits für den 26.1. geplant, aber durch einen Schaden an der Kühlwasserzuleitung für zwei der vier Dieselmotoren verzögerte sich die Abfahrt.

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Sie sind blau!

Seit wir die australischen Küstengewässer verlassen haben und uns im offenen Ozean aufhalten beschäftigt uns eine kleine Entdeckung, die uns der Catamaran mitgebracht hat. Der Catamaran sammelt mit rotierenden Glasplatten auf Knopfdruck Oberflächenfilm und außerdem Wasser von einem Meter Tiefe als Vergleich in bis zu 24x 1 L Flaschen, also in 12 Paaren. Der Knopf zum Auslösen des Sammelns befindet sich auf einer Fernbedienung. Man kann das Wassersammeln also vom Schiff aus kontrollieren und muss nicht auf dem Catamaran sitzen um dies zu tun, auch wenn die Kollegen das gerne manchmal machen z.B. um die Batterie zu wechseln.

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