FS SonnePosition
Wochenbericht

Faszination Meeresboden

Ahoi, liebe Freunde der SONNE!

Ein weiterer Tag, ein weiterer Blog-Eintrag!
Der nun folgende Bericht wurde von Marion Pohlner und Julius Degenhardt verfasst, zwei Meereswissenschaftler von der Forschungsgruppe Paläomikrobiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Heribert Cypionka des ICBM Oldenburg.

Marion und Julius beim Herablassen des MUC (Multicorer)

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Über Mikrobiome, Public-Tiefsee Viewing und Frühstück…

Hallo liebe Freunde der SONNE!

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen Blog-Beitrag und die nun folgenden Zeilen geben Euch einen Einblick in die tägliche Arbeit von Kathrin Busch.

Doch vorerst: Kathrin ist eine Doktorandin vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und arbeitet dort in der Forschungseinheit Marine Mikrobiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Hentschel Humeida. Hier an Bord der SONNE ist die Meeresbiologin bzw. Tiefsee-Ökologin Teil des Schwamm-Teams unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Schupp.

Kathrin Busch bei der Entnahme der Niskin Bottles (Wasserproben) vom ROV Kiel6000.

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1.500 Meilen über dem Meer…

Hallo liebe Freunde der SONNE!

Es ist mal wieder soweit, ein neuer Blog-Beitrag berichtet von der Expedition SO254.

Mittlerweile haben wir Station 11 von 22 erfolgreich passiert und befinden uns auf der Position 41° 6,930‘ Süd und 179° 50,104 West. Seit dem Beginn der Forschungsfahrt in Auckland am 28.01.2017 haben wir bereits über 1.500 Seemeilen zurückgelegt und somit fast 2.800 km! Diese Strecke entspricht nahezu dem dreimaligen Abfahren der gesamten Bundesautobahn 7 vom obersten Norden bis in den untersten Süden Deutschlands.

Die SONNE dampft auf ruhiger See den subantarktischen Gewässern entgegen – und hat bereits über 1.500 Seemeilen hinter sich!

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Kia ora, liebe Freunde der SONNE!

Das FS SONNE im Hafen von Auckland

Meinen Kollegen und mir steht nun ein Abenteuer bevor. Am 28.01.2017 um 17:00 Uhr neuseeländischer Zeit war es soweit – Unsere Forschungsreise SO254 „PoriBacNewZ“ von Auckland (28.01.2017) in den subtropischen bis subantarktischen Pazifik und Rückkehr nach Auckland (27.02.2017) begann! Eigentlich war der Beginn bereits für den 26.1. geplant, aber durch einen Schaden an der Kühlwasserzuleitung für zwei der vier Dieselmotoren verzögerte sich die Abfahrt.

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Ein Hoch auf die SONNE-Crew!

In den bisherigen Beiträgen haben wir schon immer mal wieder die hervorragende Unterstützung durch die Crew des Forschungsschiffes SONNE erwähnt. Heute möchte ich dieser tollen Mannschaft einen eigenen Beitrag widmen und mich im Namen aller WissenschaftlerInnen an Bord für die ausserordentlich angenehme Atmosphäre auf SONNE, den absolut reibungslosen Ablauf unserer Forschungsreise, die qualifizierte und geduldige Unterstützung unserer Arbeit, und für all die Annehmlichkeiten rund um unser Leben an Bord ganz herzlich bedanken. Danke, liebe SONNE-Crew!

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Die Erforschung des Unsichtbaren

An Bord des Forschungsschiffes SONNE: Abfüllen von Wasserproben an der CTD. Auf dem Bild: Jutta Niggemann. Foto: Beatriz Noriega Ortega (beide Forschungsgruppe für Marine Geochemie, ICBM)
An Bord des Forschungsschiffes SONNE: Abfüllen von Wasserproben an der CTD. Auf dem Bild: Jutta Niggemann. Foto: Beatriz Noriega Ortega (beide Forschungsgruppe für Marine Geochemie, ICBM).

Im Mittelpunkt unserer Forschung an Bord stehen die Bakterien im Meerwasser und im Sediment. Diese Bakterien sind so klein, dass man sie nur mit dem Mikroskop erkennen kann. Aber wir interessieren uns auf dieser Fahrt auch für etwas, das nicht mal mit dem Mikroskop zu sehen ist: gelöste Substanzen, die in unvorstellbarer Vielfalt im Meerwasser vorliegen. Wir wollen verstehen, woher diese Verbindungen kommen und wie sie von den Bakterien verwertet werden.

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Bakterien, die kleinsten Lebewesen im Meer – bloss wie viele sind es?

Helge-Ansgar Giebel bedient das Durchflußzytometer, ein Gerät zur Bestimmung der Bakterienzellzahlen.
An Bord des Forschungsschiffes SONNE: Helge-Ansgar Giebel bedient das Durchflußzytometer, ein Gerät zur Bestimmung der Bakterienzellzahlen.

Im Mittelpunkt unserer Forschung an Bord stehen die kleinsten Lebewesen im Meer, die Bakterien. Bakterien sind Einzeller, das heißt sie bestehen nur aus einer einzigen Zelle. Und diese Zellen sind so klein, dass wir sie mit bloßen Auge nicht sehen können. Trotzdem wollen wir wissen, wie viele Bakterien im Meer leben. Wie zählen wir sie denn eigentlich?

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Die tiefste Stelle und endlich wieder Land in Sicht

Eine Ohrenrobbe vergnügt sich im warmen Wasser der SONNE.
Eine Ohrenrobbe vergnügt sich im warmen Wasser der SONNE.

Gestern Abend sind wir durch die Inselkette der Aleuten gefahren. Der Aleutenbogen besteht aus einer Kette von Vulkaninseln und trennt die Beringsee vom Pazifik. Und wir hatten Glück: Die Sicht war gut und es war noch hell, so dass wir zumindest eine der Inseln recht gut sehen konnten und zwei weitere am Horizont erahnen – aber nur mit Fernglas. Südlich der Inseln liegt der Aleutengraben, dort ist der Pazifik fast 8000 m tief!

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Schweres Gerät für kleine Zellen

Das Video zur Beprobung des Meeresbodens mit dem Multicorer (MUC) ist auf Station 12 (43° Nord, 177° Ost) unserer SONNE Ausfahrt durch den Pazifik entstanden. Es war eine der wenigen Stationen, an denen das MUC-Team bei Tageslicht Proben bekommen hat.

… und was passiert nach dem Video?

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