Zurück auf hoher See

Die Heincke mit Boje und Katamaran – hier noch mit schönstem Fjord-Panorama…..
….heute wieder mit Weitsicht auf die See

Nachdem wir länger als geplant im Sognefjord geblieben sind, haben wir ihn nun tatsächlich verlassen und uns wieder hinaus auf den Atlantik gewagt. Hier wurden wir gestern auch von ordentlichen Wellen begrüßt, heute ist es zum Glück ruhiger und wir setzen die Stationsarbeit fort. Katamaran, Boje und Schlauchboot sind auf dem Wasser, bald erreicht uns die zweite Runde HSV- und Katamaran-Proben, welche vom Schlauchboot genommen und dann an Bord gebracht werden. Sobald diese eingetroffen sind, geht es mit der Laborarbeit los:

Continue reading

There and back again – Sognefjord 2.0

Aufkommendes schlechtes Wetter – damit mussten wir rechnen. Und somit war auch recht schnell klar, dass Planänderungen anstehen. Etwa, dass der Sognefjord einen hervorragenden Schutz bieten kann vor zu hohem Wellengang, der das Aussetzen von Katamaran und CO2-Boje unmöglich macht. Draußen auf See sollen es 3 Meter sein, hier „drinnen“ gerade mal 1-2 Meter. Die machen die Schlauchboot Begleittour eher spannender denn unmöglich. Also kehren wir wieder in den inneren Fjord zurück und beproben weitere Stationen zum Vergleich.

Continue reading

Experiment an Bord

Seit gestern laufen insgesamt zwei Inkubationsversuche. Dafür wurden bisher 200 Flaschen mit je 200ml Wasser gefüllt. Das Wasser stammt aus dem Oberflächenfilm oder aus der Tiefe und enthält die jeweils natürliche Algengemeinschaften. Um den Effekt der Lichtintensität (die in den entsprechenden Tiefen verfügbar ist) auf das Algenwachstum zu untersuchen inkubieren wir die Flaschen bei unterschiedlichen Lichtintensitäten. Dafür decken wir die Flaschen mit neutralgrau-Filtern ab und stellen damit das Licht ein, das sie im Oberflächenfilm bzw. in der Tiefe haben. Außerdem wird untersucht ob und wie die Algengemeinschaften auf die Zugabe verschiedener Nährstoffe reagieren. Diese Versuche werden uns bis zum Ende der Fahrt begleiten, die Flaschen werden täglich gemessen und Licht und Temperatur kontrolliert. Der erste Inkubationsversuch wurde mit Wasser und Algengemeinschaften auf offener See angesetzt, der zweite nun im Fjord. Hier ist das Wasser klar und unglaublich ruhig – zumindest heute, bei bestem Wetter!

Continue reading

Mikrokosmos Schiff

Wenn man knapp vier Wochen auf dem Forschungsschiff keinen Landkontakt hat– besonders in so speziellen Gebieten wie der Arktis – ist es besonders wichtig, dass Crew und Wissenschaftler sich selbst zu helfen wissen, wenn es drauf ankommt. Was dabei oft untergeht, ist die Arbeit, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. So eine wichtige Aufgabe hat zum Beispiel die Unter-Deck-Crew, die für die Technik hinter allem verantwortlich ist. Hier wird dem Schiff und allen wichtigen Systemen in sieben elektronischen und mechanischen Werkstätten Leben eingehaucht.

Continue reading

In Search of Slicks and Polymers

(Written by Tiera-Brandy Robinson)

Yesterday in the evening we began our entrance into the Fjords. Leaving behind the open ocean, with its high wind speeds and rolling waves we found refuge and calm waters between the scenic Norway mountains. Today our morning was calm and sunny and perfect conditions for an SML layer known as a “slick” to form. A slick needs only 2 ingredients for its creation; moderate or low wind speeds and sufficient organic mat

Continue reading

Auf in den Sognefjord!

Norwegen, wir kommen 🙂

Nachdem die ersten Seetage schon gut überstanden sind, laufen wir am heutigen Abend in den ersten Fjord, den Sognefjord ein. Leider kann das schöne Panorama nicht von allen Teilnehmenden bewundert werden, da im Labor noch immer fleißig gearbeitet wird. Aber so einen Ausblick vom Arbeitsplatz hat man ja auch nur selten! Morgen werden wir die erste Station im Fjord erreichen und sind schon sehr gespannt- sowohl auf die Aussicht als auch auf die Forschungsergebnisse aus diesem Ökosystem.

Continue reading

Experimente-ABC

Nachdem sich unser Team nun eine Woche einspielen konnte, möchten wir heute mal einen kleinen Überblick über die täglichen Arbeiten an Bord geben.

Im Grunde wiederholen sich viele Aufgaben immer wieder. Dafür fahren wir an den meisten Tagen zwei bis drei Stationen an, an denen wir einem strikten Zeitplan folgen. Die wichtigsten Teile einer Station im Überblick:

Continue reading